Jahreshauptversammlung

am Mittwoch, den 13.04.2016
um 19:30 Uhr in St. Martin,
Badener Straße,
Schwalbach am Taunus


Mitglied werden

Wie werde ich Mitglied ?


Diakoniestation:

www.diakonie-eschborn.de

    

Unsere Förderpartner berichten aus der Projektumsetzung 2015

 Wen kümmern die Alten? Wenn von den „Alten“ oder in politischer Korrektheit von den Seniorinnen und Senioren die Rede ist, fühlen sich viele älter werdende Menschen nicht persönlich angesprochen, denn, alt sind immer die Anderen!

Dieses Verhalten hat nicht unbedingt etwas mit einer Verdrängung der Themen Alter und Endlichkeit des Lebens zu tun, sondern wird ausgelöst durch neuronale Strukturen im menschlichen Gehirn, die einer Altersdepression vorbeugen sollen.

Aus diesem Grund nehmen sich ältere Menschen in der Regel zwischen acht und zwölf Jahre jünger wahr, als sie in Wirklichkeit sind. Erfahrungsgemäß kommt aber irgendwann der Zeitpunkt, an dem die biologischen Auswirkungen des Älterwerdens und Altseins nicht mehr zu ignorieren sind. Meist im sogenannten 4. Lebensalter ab 85 Jahren und in der Hochaltrigkeit, wenn die krankheitsbedingten Beschwerden und Einschränkungen massiv zunehmen. Wenn Defizite und Verlusterfahrungen die positiven Ereignisse überlagern und die Aussichten auf eine Verbesserung der Lebensumstände nicht mehr von Optimismus geprägt sind.

Wen kümmern dann die Alten? Sie kümmern uns, die Alten! Als Gesellschaft und Kirchengemeinde. In welchem Umfang uns die Alten kümmern, soll die nachfolgende Aufzählung unserer Aktivitäten für alte Menschen im Jahr 2015 verdeutlichen:

• In der Begleitung demenziell erkrankter Menschen haben wir in der Betreuungsgruppe und häuslichen Einzelbetreuung rund 2.900 Betreuungsstunden zur Aktivierung der Betroffenen und zur Entlastung der Angehörigen geleistet,

• an den beiden Gesprächskreisen für pflegende Angehörige nehmen pro Termin sechs bis zehn Personen teil,

• an drei Abenden wurden pflegende Angehörige demenzkranker Menschen im qualifizierten Umgang mit Ihren Lieben geschult und über 30 Personen im Rahmen der Demenzsprechstunde beraten,

• wir haben als erste Institution in Hessen das Projekt „Wir tanzen wieder!“, ein Angebot für gesunde und kranke Seniorinnen und Senioren, umgesetzt,

• unser „Engel auf Rädern“ war in über 200 Besuchen bei 69 alten und hilfsbedürftigen Menschen 650 Stunden im Einsatz und hat 14 Personen zu ehrenamtlichen Seniorenbegleiter ausgebildet,

• das Mittagessenteam hat an 49 Donnerstagen gut 2.000 Essensportionen für Gäste, Bedürftige und Mitarbeitende zubereitet und serviert.

Sie, liebe Spenderinnen und Spender, machen diese bedeutsame Arbeit in unserer Kirchengemeinde erst möglich. Gott segne Sie und Ihre Gaben.

Ihre Waltraud Kraft

Die „Engel auf Rädern“ unterwegs als „himmlische Heerschar“

In gemütlicher Runde sitzen wir zusammen. Heute sind wir zu fünft. Wir trinken Tee und genießen leckere Schweizer Schokolade. Andrea berichtet: „Ich besuche zwei Senioren im Wechsel immer montags.“ Und während sie von ihren Begegnungen mit den älteren Menschen erzählt, strahlen ihre Augen.

Anke hat eine Frage: „Könnt Ihr mir sagen, wie Ihr das macht, wenn …..“ Aufmerksam hören alle zu und geben Tipps und Anregungen. Und so gehen wir reihum. Jeder „Engel“ hat etwas zu berichten. Wir tauschen uns aus, freuen uns gemeinsam an den bereichernden Begegnungen mit den alten Menschen, wir raten einander und ermutigen uns gegenseitig. Am Ende gehen wir noch motivierter als wir schon waren, wieder auseinander.

Es ist schön, nicht alleine als „Engel auf Rädern“ unterwegs zu sein, sondern sich als Teil einer kleinen „himmlischen Heerschar“ zu wissen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen hatten im Mai an dem Ausbildungskurs zum Thema „Besuchsdienst“ teilgenommen. 14 Männer und Frauen hatten sich dazu angemeldet. Auch aus anderen Gemeinden kamen Interessierte um für ihren Besuchsdienst Impulse und Anregungen zu erhalten. Das tollste aber war für mich, dass sich 6 Kursbesucherinnen als ehrenamtliche „Engel auf Rädern“ haben gewinnen lassen.

Auch im Jahr 2016 möchte ich diesen Ausbildungskurs „Besuchsdienst“ anbieten und hoffe, dass sich dadurch die Anzahl der „Engel“ noch weiter vermehrt. Denn gemeinsam können wir mehr alleinstehende, kranke und alte Menschen besuchen, haben mehr Zeit, können mehr Einsamkeit, Traurigkeit vertreiben, Zuwendung schenken und kleine Freudenbringer sein.

Ulrike Bohni


Besuchsdienst: Erfolgreicher Ausbildungskurs für das Ehrenamt in der Seniorenhilfe Viele ältere Menschen sind einsam und leben zurückgezogen in ihren Wohnungen und Häusern. Umso mehr freuen sie sich an einem Gegenüber, das sich Zeit nimmt, ein offenes Ohr mitbringt und Zuwendung schenkt. Dieser Ausbildungskurs vermittelt theoretische wie praktische Hilfestellungen, für die Aufgabe eines Besuchsdienstes. Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen erhalten wertvolles Rüstzeug und Ermutigung für ihren Dienst am Mitmenschen. Termin: Freitag, 29. Mai (18 - 21 Uhr) und Samstag, 30. Mai (9.30 - 17.30 Uhr) im Seminarraum der Ev. Andreasgemeinde. Dieser Kurs ist bereits beendet. Sechs Teilnehmerinnen haben sich anschließend bereit erklärt, im "Engel auf Rädern" Projekt mitzuarbeiten. Wir beabsichtigen, auch im Jahr 2016 einen Ausbildungskurs durchzuführen.

Für Auskünfte und Anmeldung kontaktieren Sie bitte: Besuchsdienstprojekt "Engel auf Rädern", z.H. Ulrike Bohni, Tel. 06173-998760, bohni@andreasgemeinde.de


Basar am 15. November 2015

Wir freuen uns, dass die Friedenskirche mit einem Kreativmarkt am 15. November 2015 die langjährige Basartradition des Fördervereins  unter neuem Namen und an neuem Ort fortsetzt. Wir wünschen viel Erfolg und einen regen Besuch.


Zukunft für Diakoniestationen

Kirchensynode macht Weg für stärkere Unterstützung für Diakonie- und Sozialstationen frei.
Darmstadt, 24. April 2015. Die evangelischen Diakonie- und Sozialstationen werden künftig stärker unterstützt. Darüber hat die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Freitag beraten. Viele der 46 Stationen der hessen-nassauischen Kirche leiden zunehmend unter dem Finanzdruck im Pflege- und Gesundheitswesen. Die Hilfsmaßnahmen beziehen sich dabei unter anderem auf Organisation und Management der Einrichtungen. Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wird es keine Änderungen geben. Die EKHN will deshalb allen betroffenen Diakonie- und Sozialstationen künftig verstärkte Beratung anbieten und ihnen auf freiwilliger Basis die Möglichkeit eröffnen, sich einer neuen kirchlichen Trägergesellschaft anzuschließen. Dazu soll innerhalb der kircheneigenen Gesellschaft für Diakonische Einrichtungen (GfdE) eine Tochtergesellschaft gegründet werden, die den Namen „Gesellschaft für Diakonie und Sozialstationen“ (GfdS) trägt. Sie soll bis zum Sommer diesen Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Dafür ist vorgesehen, aus einer besonderen Rücklage bis zu acht Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wurde bereits innerhalb der Diakonie Hessen eine spezielle Projektstelle zur Beratung der Stationen eingerichtet. Ziel ist es nach dem Vorlagentext, die Pflege und Versorgung von hilfsbedürftigen Menschen in der Region zu erhalten, die Schließung von Einrichtungen zu vermeiden und Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern. Im Fall eines Übergangs in die Tochtergesellschaft würden die Mitarbeitenden dann Beschäftige der neuen Trägereinrichtung GfdS werden. Bei der Präsentation der Vorschläge betonte der für die Sicherung der Diakonie- und Sozialstationen zuständige Referent, Oberkirchenrat Christian Schwindt, dass es das Ziel der Maßnahmen sei, die „Diakonie- und Sozialstationen zukunftssicher zu machen“. Schwindt: „Die Vorstände in den Einrichtungen vor Ort bleiben die handelnden Akteure. Die Maßnahmen sind als freiwilliges und zeitlich nicht limitiertes Unterstützungsangebot der Gesamtkirche zu verstehen.“

Bericht von der Synode:

https://youtu.be/E2of8Rw0DC0


Jubiliäumsbasar beendet langjährige Basartradition

Der Jubiläumsbasar im November 2014 erbrachte ein hervorragendes Ergebnis. Der Förderverein konnte wie beabsichtigt der Diakoniestation Eschborn/Schwalbach ein "Jubiläumsauto" überreichen. Der Festgottesdienst und der anschließende Empfang im Katholischen Gemeindehaus am Vorabend des Basars bildeten einen würdigen Rahmen für die Jubiläumsfeierlichkeiten. Der Vorstand des Vereins hat im März einen Austausch mit den Verantwortlichen der Gruppen aus den Kirchengemeinden gesucht, um miteinander zu überlegen ob der Basar in der bisherigen Form eine Zukunft haben kann. Gemeinsam wurde beschlossen, dass das Festwochenende zum 40. Jahr der Vereinsgründung ein gelungener Abschluss des bisherige Basargeschehens ist. Nahezu alle Helfer rund um den Basar sind mittlerweile im 7. oder 8. Lebensjahrzehnt. Die mit der Organisation des Basars verbundenen körperlichen Belastungen nehmen von Jahr zu Jahr, mittlerweile bei vielen bis zur Belastungsgrenze, zu. Der Vorstand des Fördervereins hält deshalb die Beendigung des Basars in der gegenwärtigen Form für angebracht. Ein gutes Ende in Form des 40jährigen Jubiläums im Jahr 2014 hält die positive Erinnerung an die langjährige Veranstaltung und das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer aufrecht. Der Vorstandsvorsitzende der Diakoniestation Arno Schneider zeigt auf, dass die Diakoniestation mittlerweile nicht mehr auf die Unterstützung aus den Basarerlösen angewiesen ist. Sie ist in der Lage ihren Aufwand aus den Erlösen der täglichen Arbeit zu decken. Der Förderverein kann aus den laufenden Mitgliedsbeiträgen und Spenden sowie den vorhanden Rücklagen die begonnen Projekte in den Kirchengemeinden und dem Umfeld der Diakoniestation in der bisher zugesagten Weise finanzieren. Abschließend möchten wir noch einmal allen danken, die mit ihrem Engagement über viele Jahre hinweg zum Gelingen des Basars beigetragen haben.

Der Vorstandsvorsitzende Arno Schneider mit dem Jubiläumsauto des Fördervereins

Ansprache zum 40jährigen Vereinsjubiläum

Ansprache_40_Jahre_Foerderverein_15_11.pdf

Presseartikel (Zitat Ansprache)

IMG.pdf


Foto: Förderverein

Der Engel auf Rädern

Unser Förderverein initierte und finanziert seit 6 Jahren das Projekt Engel auf Rädern.  Den Patienten der Ökumenischen Diakoniestation Eschborn/Schwalbach wird kostenfrei ein Besuchsdienst angeboten, der Zeit für Gespräche, Seelsorge und menschliche Nähe in einem oft einsamen Alltag hat.

Er ergänzt die professionelle Krankenpflege der Station.

 

Seit dem 1. Oktober 2014 hat Ulrike Bohni, bis dato Mitglied des Kirchenvorstandes der Ev. Andreasgemeinde, als hauptamtliche Mitarbeiterin im Seniorenbereich ein neues Aufgabengebiet übernommen. Sie leitet das Besuchsdienstprojekt "Engel auf Rädern", ein vom Förderverein zur Unterstützung der Ökumenischen Diakoniestation Eschborn/Schwalbach am Taunus initiierter und finanzierter aufsuchender Besuchsdienst für alte, kranke und vereinsamte Menschen. Zusätzlich wird Ulrike Bohni gemeindeintern in den Bereichen des Ökumenischen intergenerativen Mittagstisches, des Seniorenclubs und der Gruppe Regenbogens leitende Verantwortung übernehmen.

Ulrike Bohni erreichen Sie ab sofort unter der Telefonnummer 06173-998760 oder E-Mail: bohni@andreasgemeinde.de

Wir freuen uns sehr, dass wir Ulrike Bohni für diese bedeutsamen Aufgaben gewinnen konnten und wünschen ihr in der Umsetzung ihrer Ziele Gottes reichen Segen.

Waltraud Kraft

Quelle:Mittwochsmail Andreasgemeinde