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Diakoniestation:

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Pflegebroschüre

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    Basar

Reich gesegnet-Jubiläumswochende bringt Rekordergebnis

Reich beschenkt wurde der Diakonie-Förderverein Schwalbach/Niederhöchstadt in seinem Jubiläumsjahr. Eine überraschende Kollekte nach dem ökumenischen Festgottesdienst  zum 40jährigen Bestehen und überdurchschnittliche Erlöse  der unterschiedlichen Basargruppen summieren sich auf mehr als 13.000 Euro. Damit kann der Förderverein nicht nur das der Diakoniestation Eschborn/Schwalbach avisierte Jubiläumsauto finanzieren sondern auch noch weitere Mittel für die verschiedenen vom ihm unterstützten Projekte in den Kirchengemeinden bereitstellen.

Ein besonderes Erlebnis am Samstagabend nach dem Gottesdienst war der den 40jährigen gewidmete Empfang im Gemeindehaus St. Pankratius. Doch nicht das Lebensalter war hier entscheidend, sondern der Beitritt und die Wegbegleitung des Vereins durch die Eingeladenen im Gründungsjahr 1974 bis heute. Der evangelische Pfarrer Ulf Häbel nahm den Weg aus dem hohen Vogelsberg bis nach Schwalbach gern in Kauf, um an den Festlichkeiten teilzunehmen. Er hat während seiner Zeit als Gemeindepfarrer der Limesgemeinde die entscheidenden Impulse zur Gründung der Ökumenischen Zentralstation, dem Vorläufer der heutigen Diakoniestation Eschborn/Schwalbach, gegeben und sich um die Gründung des Fördervereins verdient gemacht. Mit seinem spontanen Rückblick vor 70 Gästen auf die „Gründerzeit“  begeisterte er seine ehemaligen Mitstreiter, unter ihnen auch Margarete Groh, deren Ehemann Albert  Groh dem Gründungsvorstand angehörte und die im Laufe der Vereinsgeschichte als Ehepaar zusammen wohl die längste Vorstandszeit aufweisen können.  Ebenso Karl Otto Paganetti, dessen verstorbene Ehefrau Elfriede ebenfalls dem Gründungsvorstand  angehörte. Willi Voeth, der Kirchenrechner der Limesgemeinde in den 70Jahren wusste in den lebhaften Gesprächen über die damalige Zeit  ebenfalls Erstaunliches und Erheiterndes beizutragen. Die neue Mitarbeiterin  im Besuchsdienstprojekt  „Engel auf Rädern“ Ulrike Bohni beschenkte alle Anwesenden im Namen des Vorstandes mit einem Engel aus Olivenbaumholz, der an Psalm 91 erinnern soll: Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen.

Mit seinem Dank für die langjährige Treue der Mitglieder verband der Vorsitzende Norbert Dienst auch den Dank für die Zustimmung der Mitglieder bei der Öffnung des Vereins über die Unterstützung der  Diakoniestation hinaus zu den caritativen und diakonischen Aktivitäten der Kirchengemeinden.  


Nach dem Basar ist vor dem Basar

Der 39. Basar des Fördervereins am 17.11.2013 setzt die Erfolgsgeschichte fort. Einen 5stelligen Betrag haben die teilnehmenden Gruppen erlöst und dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön vom Vorstand des Vereins an alle teilnehmenden Gruppen und Besucher. Die Resonanz ermutigt auch den 40. Basar im Jahr 2014 freudig und mit Hoffnung anzugehen.

Basar

Traditioneller Bastel-Basar

Eine alte Tradition bildet der Basar, der zugleich mit der Gründung des Fördervereins im Jahre 1974 zum ersten Mal angeboten wurde. Er wurde von Beginn an jedes Jahr am Buß- und Bettag veranstaltet, bis dieser Tag als Beitrag zur Finanzierung der Pflegeversicherung als gesetzlicher Feiertag abgeschafft worden ist. Seither findet der Basar am jeweils folgenden Sonntag, also dem Volkstrauertag statt. Veranstaltungsort ist traditionell das Bürgerhaus in Schwalbach, welches die Stadt Schwalbach dem Förderverein großzügig kostenlos zur Verfügung stellt. 

Die Bezeichnung "Bastelbasar" ist trotz einiger Einwände von Anfang an beibehalten worden. Sie stellt ein „eingeführtes Markenzeichen“ dar seit die Veranstaltung unter diesem Namen begonnen wurde. Damals hat der Basar tatsächlich nur selbstgebastelte Gegenstände, wie Handarbeiten, Blumengestecke, Weihnachtskarten und Weihnachtsschmuck angeboten. Inzwischen halten Frauengruppen der Kirchengemeinden beider Konfessionen in Schwalbach und Niederhöchstadt auch einen Büchertisch, einen Second-Hand-Shop für Kleidung, hausgemachte Backwaren und Marmeladen sowie einen Flohmarkt bereit. Darüber hinaus werden – wie ebenfalls seit langen Jahren - Wohlfahrts- und Weihnachtsbriefmarken der Deutschen Post angeboten. Die Schwestern und Pfleger der Station leisten unauffällige Hilfsdienste (Auskünfte auf Fragen zur Pflege, Messen von Blutdruck etc.). Zum Basar im Bürgerhaus Schwalbach gehört die beliebte Cafeteria, in der selbstgebackener Kuchen und Kaffee serviert werden, und wo für die Besucher ohne „süßen Zahn“ auch etwas Herzhaftes bereitgehalten wird. Der Reinerlös des Basars kommt jedes Jahr voll den Zielen des Fördervereins zugute. 

Der Bastel-Basar ist für Schwalbach und Niederhöchstadt nicht nur ein lange eingefahrener fester Termin im Spätherbst, sondern sein Erlös erfüllt den Zweck der Unterstützung für die Pflege und Betreuung von kranken, alten und einsamen Menschen. Lange bevor die in der aktuellen Politik täglich erwähnte Eigenvorsorge ein allgegenwärtiges Thema geworden war, haben die Betreiber dieses Basars die Hilfe von Mensch zu Mensch ohne Frage nach Berechtigung, Religion oder Vorleistung im Sinne aktiver Nächstenliebe praktiziert, und sie tun es weiter. Die Einführung der Pflegeversicherung hat die private Förderung der Wohltätigkeit keineswegs überflüssig gemacht. Der Einsatz der Frauengruppen aus den Kirchengemeinden ist also das Gegenteil von einem alten Hut, sondern vielmehr eine hochaktuelle und unterstützungswürdige Eigenleistung, ohne welche die für Patienten, Alte und Einsame so dringend nötige menschliche Zuwendung und ggf. seelsorgliche Betreuung nicht geleistet werden könnten.

Die Betreiber des Basars haben mit ihrem fleißigen Einsatz nicht nur eine lange Gewohnheit aufrechterhalten, sondern bewiesen, daß die uralte Tugend der Nächstenliebe auch in der Gegenwart dringend gebraucht wird.